DSGVO-Transparenz für SAP
Der Smart Scan analysiert Ihre SAP-Landschaft präzise bis auf Tabellen-, Feld- und Modulebene. So werden personenbezogene und schutzwürdige Daten zuverlässig identifiziert und schaffen damit eine belastbare Grundlage für DSGVO-Maßnahmen, effiziente Löschkonzepte sowie gezielte Schutzmaßnahmen.
Der Smart Scan ist kostenlos – und läuft direkt in das SAP-System, ohne Datenexport.
Systemweit werden personenbezogene und schutzwürdige Daten aufgespürt – auch dort, wo sie sonst übersehen werden: in Freitextfeldern, Anhängen und kundeneigenen Tabellen.
Anonymisiert, gesperrt, archiviert und gelöscht wird nach einem einheitlichen Regelwerk. Jeder Schritt ist revisionssicher protokolliert – im Test- wie im Produktivsystem.
Finden Sie heraus, wo personenbezogene Daten in Ihrem SAP-System liegen. Senden Sie uns Ihre Anfrage. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen.
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Informationen zur Verwendung und zum Widerspruch Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Über Jahre gewachsene SAP-Landschaften machen es schwer, sensible personenbezogene Daten zuverlässig zu identifizieren und zu schützen. Informationen liegen oft verteilt in Tabellen, Freitextfeldern, Dokumenten oder kundeneigenen Erweiterungen – und werden durch klassische Dokumentation nur unvollständig sichtbar. Gleichzeitig entstehen in Testsystemen besondere Datenschutzrisiken, weil sie häufig mit Kopien aus dem Produktivsystem befüllt werden. Manuelle Analysen und Löschaktionen binden zusätzlich Zeit und Ressourcen.
Die dokumentierten Stammdatenfelder erfassen nur einen Teil des tatsächlichen Bestands.
Mehr erfahrenProduktivkopien enthalten personenbezogene Daten, die in Testumgebungen meist großzügig zugänglich sind.
Mehr erfahrenManuelle Analysen und Löschaktionen kosten Zeit und Ressourcen.
Mehr erfahrenSie stehen ebenso in Freitexten, IDocs, kundeneigenen Tabellen und Anhängen. Eine manuelle Inventur stößt hier schnell an ihre Grenzen.
Rein regelbasierte Löschkonzepte funktionieren nur dort, wo das Datenmodell bekannt ist. Was außerhalb dieser Strukturen liegt, bleibt oft unsichtbar – bis ein konkreter Prüf- oder Auskunftsfall entsteht.
In den meisten SAP-Landschaften werden Testsysteme aus vollständigen Produktivkopien erstellt – inklusive aller personenbezogenen Daten. Pro Produktivsystem existieren meist mehrere nicht-produktive Kopien mit erweiterten Zugriffsrechten für Entwickler und externe Dienstleister.
Das Risiko ist in Testumgebungen höher als in der Produktion: zusätzliche Verarbeiter und großzügigere Rechtevergabe erhöhen die Angriffsfläche (AEPD Spanien). Laut einer K2view-Umfrage sind nur 7 % der Unternehmen in ihren Testumgebungen vollständig datenschutzkonform.
Ohne integrierte Werkzeuge erfordert die DSGVO-Umsetzung in SAP erheblichen manuellen Aufwand: Aufbewahrungsfristen müssen in Tabellen gepflegt, Löschkandidaten identifiziert und Protokolle manuell erstellt werden. In SAP-Systemen mit über 90.000 Tabellen ist das eine Sisyphusarbeit.
Die für Compliance aufgewendete Mitarbeiterzeit ist zwischen 2013 und 2023 um 61 % gestiegen (Fourthline). Werden Datenschutzprozesse für Produktiv- und Testsysteme getrennt betrieben, vervielfachen sich Aufwand und Fehlerquellen.
Erkennen Sie auf einen Blick, welche Module betroffen sind und wo die Fundstellen liegen.
33.540Fundstellen gesamt
Neun Module wurden mittels Smart Scan auf Unregelmäßigkeiten geprüft. Das Modul Personalwesen (HCM) weist mit 94 % die höchste Auffälligkeitsrate auf, während das Qualitätsmanagement (QM) mit 12 % die niedrigste aufweist. Die detaillierte Analyse nach Datenkategorien ist in der anschließenden Übersicht dargestellt.
Scan-Ergebnisse nach Modulen
HCM
Personal
94 %
12.400 Fundstellen
FI
Finanzwesen
71 %
8.900 Fundstellen
SD
Vertrieb
66 %
6.200 Fundstellen
CO
Controlling
38 %
2.100 Fundstellen
MM
Materialwirtschaft
29 %
1.750 Fundstellen
LE
Logistik
24 %
880 Fundstellen
PM
Instandhaltung
21 %
640 Fundstellen
PP
Produktion
17 %
410 Fundstellen
QM
Qualität
12 %
260 Fundstellen
Verteilung nach Datenkategorie
Standardanalysen übersehen oft kritische Datenbereiche wie Freitexte, Anhänge oder IDocs. Wir schließen diese Lücke: Mit unserem systemweiten Scan erhalten Sie volle Transparenz über alle Datenbereiche auch abseits der Standardfelder.
Der Smart Scan visualisiert Fundstellen systematisch auf Tabellen- und Modulebene und liefert so eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Ihre Priorisierungen. Auch Test- und Entwicklungsmandanten werden in die Analyse einbezogen, um eine durchgängige Datenqualität zu gewährleisten.
Die dargestellten Werte sind beispielhaft und veranschaulichen den Aufbau des Befunds. Ihr individueller Smart-Scan-Befund richtet sich nach Ihrer SAP-Systemlandschaft und dem gemeinsam festgelegten Analyseumfang.
Der Smart Scan zeigt, wo schutzwürdige Daten liegen. Welche Maßnahme daraus folgt, hängt vom Systemkontext ab: Test- und Entwicklungssysteme brauchen Anonymisierung, Produktivsysteme brauchen Fristen, Sperr- und Löschlogik.
Test- und Entwicklungssysteme
Personenbezogene Inhalte werden durch konsistente Ersatzwerte ersetzt. Primärschlüssel und Datenbeziehungen bleiben erhalten, damit Testszenarien fachlich nutzbar bleiben.
Produktivsysteme
Aufbewahrungs- und Löschlogiken werden regelbasiert abgebildet. Läufe können simuliert, protokolliert und anschließend gezielt umgesetzt werden.
Ein Befund, zwei Umsetzungswege: Der Smart Scan macht schutzwürdige Daten sichtbar – und zeigt, ob Anonymisierung, Fristenlogik, Sperrung oder Löschung der nächste sinnvolle Schritt ist.
Formular ausfüllen – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
Gemeinsam klären wir, welche Systeme und Mandanten betrachtet werden.
Der Smart Scan läuft direkt in Ihrer SAP-Landschaft – ohne separaten Datenexport, keine Drittsysteme.
Sie erhalten die Befunde in einem Dashboard, strukturiert nach Modul und Fundort. Erste Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb weniger Tage vor.
Wir besprechen den Befund gemeinsam. Sie bewerten ihn und entscheiden, welche Maßnahmen sinnvoll sind; auf Wunsch erstellen wir Ihnen ein Angebot. Eine Verpflichtung entsteht dadurch nicht.
Vier Dinge, die den Smart Scan von einer reinen Analyse unterscheiden – und aus Transparenz eine belastbare Entscheidungsgrundlage machen.
Kein Fragebogen, keine Selbstauskunft: Der Smart Scan analysiert Ihr System dort, wo die Daten liegen – direkt in Ihrer SAP-Landschaft, ohne separaten Datenexport.
paricon ordnet die Smart-Scan-Ergebnisse fachlich ein und leitet daraus konkrete nächste Schritte ab – von Datenbereinigung und Archivierung bis zu Anonymisierung, Sperrung oder Löschung.
Die Befunde werden so aufbereitet, dass unterschiedliche Abteilungen denselben Systemzustand bewerten können – mit der Detailtiefe, die sie für Entscheidungen, Nachweise und Priorisierung benötigen.
Sie erhalten eine belastbare Sicht auf Ihre SAP-Landschaft, bevor ein größeres Vorhaben startet. Der Smart Scan ist kostenlos – und die nächsten Schritte entscheiden Sie auf Basis des Befunds.
bis zu 100 TB
ERP-Systemkopie in < 24 h
300 +
Durchgeführter Anonymisierungen
25 +
DSGVO-Implementierungen
„Um das sensible Thema Datenschutz bei produktionsnahen Testsystemen in den Griff zu bekommen, sieht die DZ BANK nur den Weg der vollständigen Anonymisierung der bereitgestellten Systeme. Mit Smart Data Protection liefert paricon erstmals eine Lösung, die unabhängig davon funktioniert, welche Systeme, Module oder Datenmodelle zugrunde liegen – und auch sämtliche Kundenerweiterungen berücksichtigt.“

Christian Walther
Initiator und Projektleiter für Smart Data Protection, DZ BANK
Unternehmen, die bereits mit paricon arbeiten
Der paricon Smart Scan ist eine SAP-Systemanalyse, die den Zustand Ihrer SAP-Daten und SAP-Landschaft strukturiert sichtbar macht. Betrachtet werden relevante Befunde – direkt in einem Dashboard.
Nein. Der Smart Scan wird direkt in Ihrer SAP-Landschaft ausgeführt. Die Analyse erfolgt im Kundensystem, ein separater Datenexport ist nicht erforderlich.
Ja. Gesucht wird in Tabellen, Freitextfeldern, IDocs, Anhängen und Dokumenten sowie in kundeneigenen Z-Tabellen. Kenntnis des Datenmodells ist dafür nicht nötig.
Ja, und dort ist es häufig dringender. Testsysteme entstehen aus Produktivkopien und haben mehr Zugriffsberechtigte. Die DSGVO unterscheidet zwischen Produktiv- und Testsystemen nicht.
Der Smart Scan ist kostenlos. Erste Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb weniger Tage vor. Vor dem Start stimmen wir ab, welche Systembereiche betrachtet werden.
Der Smart Scan läuft auf allen ABAP-basierten SAP-Plattformen, inklusive S/4HANA, BW/4HANA und kundenspezifischen Erweiterungen.
Nach dem Smart Scan werden die Befunde eingeordnet und mögliche nächste Schritte abgeleitet. Auf Basis des Befunds entscheiden Sie selbst, welche Maßnahmen sinnvoll sind – ohne sich vorab auf ein Folgeprojekt festzulegen. Auf Wunsch unterstützt paricon Sie anschließend bei der Priorisierung und Umsetzung.
Direkt in Ihrem System, ohne Datenexport. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag.
Informationen zur Verwendung und zum Widerspruch Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
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„Mit den Datenschutz-Tools von paricon schützen unsere Kunden sensible SAP-Daten ohne Einbußen bei Performance oder Testqualität.“
– Kujtim Ljaci
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